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Max Bill (1908 -1994)

Biographische Notiz

Max Bill, Schweizer Architekt, Bildhauer, Maler, Graphiker, Hauptvertreter der konkreten Kunstrichtung; geboren am 22. Dezember 1908 in Winterthur als Bürger von Moosseedorf, Kt Bern.

1924-1927 Studien an der Kunstgewerbeschule Zürich. 1927-1929 Lehre als Silberschmied. Studium am Bauhaus. Hochschule für Gestaltung Dessau. 1929 Übersiedlung nach Zürich. Als Architekt tätig, Maler, Graphiker und Plastiker seit 1932. Als Publizist seit 1936 und als Produktgestalter seit 1944. Lehr- und Vortragstätigkeit. 1931-1956 Mitbegründer und Rektor der Hochschule für Gestaltung Ulm. Architektur und Produktform. 1961-1964 Chefarchitekt des Sektors Bilden und Gestalten, Schweizerische Landesausstellung Lausanne 64. 1967 Professor an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Hamburg. Preise, Ehrungen, Mitgliedschaften. 1968 Kunstpreis der Stadt Zürich. Seit 1928 Ausstellungen in Galerien und Ausstellungshäusern. Seine konstruktiven Plastiken für öffentliche Plätze wie seine Bilder sind in Amerika, Europa wie in Asien ein Begriff und populär geworden. Monographien seit den 50er Jahren, Kataloge und eigene Schriften, ein hoher Stellenwert kommt auch seiner Druckgraphik zu (darüberhinaus entstanden 14 bibliophile Mappenwerke).

Max Bill verstarb 86jährig, am 9. Dezember 1994, während eines Aufenthaltes in Berlin. Sein Nachlass wird von der Erbengemeinschaft verwaltet. ek

(*) Literatur- Hinweise:
Reihe Künstler unserer Zeit Band XVI. Margrit Staber: Max Bill. Erker Verlag St. Gallen 1971;
Eduard Hüttinger, Chr. Vitali: Max Bill. Abc Verlag Zürich 1987;
Max Bill. Katalog der Pinacoteca Casa Rusca Locarno 1992;
Angela u. Thomas Bill: Max Bill. Die Grafischen Reihen. Verlag Gerd Hatje 1995;

Max Bills Schriften u.a.:
Die mathematische Denkweise in der Kunst unserer Zeit. Werk 1949 Winterthur;
Kunst als unveränderte Tatsache 1968;

(*) Anmerkung:
Literatur-Hinweise sind nicht in Rangordnung zu verstehen, sondern als von der Autorin mitreflektierte Publikationen.
Werkverzeichnisse, bzw. Oeuvrekataloge sind, wenn bekannt, genannt und korrespondieren mit den Angaben, die dem Verzeichnis beigegeben sind.


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Letztes Update: 31.03.08;
© Texte von Evi Kliemand, 1998-2004. © by Grafos Verlag AG, 1998-2004

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