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Arno Breker
(1900-1991)
Biographische Notiz
Arno Breker, deutscher Bildhauer, in Wuppertal 1900
geboren und in Düsseldorf 1991 verstorben, kam 1927 nach Paris. 1933 kehrte
er nach Berlin zurück und war dort von 1938-1945 Professor an der Hochschule
für bildende Künste. Er entwickelte ein von der Antike und der Renaissance
ausgehendes Schönheitsideal, das er nach 1933 auch der nationalsozialistischen
Weltanschauung dienstbar machte, von daher blieb Breker bis heute in seiner künstlerischen
Haltung umstritten; jene Werke, z.B. Plastiken für das Olympia-Stadion (1936)
und für viele weitere staatliche Repräsentationsbauten sind fast alle
zerstört worden. Nach dem Krieg schuf Breker Porträtbüsten und
Graphiken, betätigte sich zudem als Schriftsteller: 1970 erschien 'Hitler
et moi' (Paris); 1972 'Im Strahlungsfeld der Ereignisse'. ek
(*) Literatur-Hinweis:
Arno Breker. Bildnisse unserer Epoche. Podzun-Verlag
(*) Anmerkung:
Literatur-Hinweise sind nicht in Rangordnung
zu verstehen, sondern als von der Autorin mitreflektierte Publikationen.
Werkverzeichnisse, bzw. Oeuvrekataloge sind,
wenn bekannt, genannt und korrespondieren mit den Angaben, die dem Verzeichnis
beigegeben sind.
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