Ludwig Gebhard
Das Angebot des Grafos Verlages
Lied an den Mond |
Ludwig Gebhard hatte mit Federzeichnungen aus feinen Strichen begonnen, dann mit der lithographischen Umsetzung seinen künstlerischen Weg fortgesetzt, Holz- und Linolschnitt kamen hinzu mit ihrer Flächenwirkung. Nach und nach löste die Plastik die Malerei ab, Reliefs entstanden. Aus der runden oder eiförmigen Scheibe wurden in konsequenter Abfolge geometrisierende Elemente herausgeschnitten. Vor diesem Hintergrund wird die Druckgraphik Lied an den Mond von 1979 lebendig: Der hier in den Farben ausgewogene Siebdruck variiert die diagonale Fläche durch den Raum. Eine dekorative Wirkung wird evoziert: Mond und Gebirge oder die dem rechten Winkel überantworteten Wellenkämme der See. ek |
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