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Jorge Castillo
Biographische Notiz
Am 16. Juni 1933 wird Jorge Castillo (eigentlich
Jorge José Castillo Casalderrey) in Pontevedra (Galicien) geboren. Spanischer Maler
des
Surrealismus (Mattà, Lam) und Informel; Radierer, Plastiker. 1934 emigriert die
Familie (zuerst die Mutter mit Jorges 8jähriger Schwester)
aufgrund politischer Schwierigkeiten nach Argentinien. Der Vater folgt mit dem
einjährigen Jorge, den er in einem Korb verbergen muss, auf
abenteuerlichem Weg. Damit beginnt eine der aufregendsten dramatischen
Künstlerbiographien. Die Familie findet sich in Argentinien nach der
Ankunft wieder. 22jährig kehrt Castillo nach Europa zurück. Der Künstler
lebt seit 1962 teils in Katalonien (Barcelona) und teils in New York.
Heute geniesst Jorge Castillio als einer 'der renommiertesten Künstler der internationalen
Kunstwelt' in Mitteleuropa, Lateinamerika und den USA
hohes Ansehen.
Auf der Plaça de Sants in Barcelona steht die
Hommage an den Radfahrer. Eine riesenhafte reliefartige Skulptur aus Eisenstahl. Jorge
Castillo gilt
als wichtiger zeitgenössischer spanischer Künstler. Im Werk Castillos verbinden
sich Traum und Wirklichkeit, getragen von einer poetischen
Sichtweise. Sein Werk umfasst Malerei, Bildhauerei, Zeichung und Druckgraphik.
ek
(*) Literatur
Hinweise:
Werner Haftmann: Jorge Castillo. Berliner National
Galerie (Katalog) 1971;
Charles Goerg verfasst den ersten kommentierten
Katalog zum druckgraphischen Werk, Genfer Kupferstichkabinett 1971;
Kunsthalle Darmstadt (Katalog), 1972;
Ullstein Verlag erscheinen eine Sammlung
von Büchern mit Radierungen von Jorge Castillo, 1972.
Wieland Schmid: Jorge Castillo. Das druckgraphische
Werk. Kestner Gesellschaft Hannover 1973;
Francesc Vicens: Jorge Castillo. Dibuixos
i Aiguades. Galerie Joan Prats Barcelona/ La Polígrafa S.A. 1976; Hermann
Haftmann: Jorge Castillo Monographie im Propyläen Verlag Berlin 1977;
Carter Ratcliff, N.Y.: Jorge Castillo Monographie
in der Edition Rizzoli International Publications 1984; Jorge Castillo (Katalog)
Palau de la Virreina Barcelona 1990.
(*) Anmerkung:
Literatur-Hinweise sind nicht in Rangordnung
zu verstehen, sondern als von der Autorin mitreflektierte Publikationen.
Werkverzeichnisse, bzw. Oeuvrekataloge sind,
wenn bekannt, genannt und korrespondieren mit den Angaben, die dem Verzeichnis
beigegeben sind.
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