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Salvador Dalí (1904 - 1989)

Biographische Notiz

Salvador Dalí geboren in Figueras (Katalonien) am 11.5. 1904, verstorben am 23. 1. 1989. Einer der bekanntesten spanischen Maler dieses Jahrhunderts.

Studium an der Kunstakademie Madrid 1921-1926; Reisen durch Europa und die USA. 1940-1948 in New York und Kalifornien, danach meist in Port Lligat (an der spanischen Mittelmeerküste, in der Nähe seines Geburtsortes). Seit 1923 beeinflusst von der futuristischen und der 'Metaphysischen Malerei' in Italien (Chirico). Zwei Jahre später folgt der Kontakt mit den Kubisten und vor allem Surrealisten in Paris. 1929 bis ca. 1935 gehört Dalí zum surrealistischen Cercle rund um Breton. Auf seinen Reisen in Italien studiert er Renaissance und Barock und verlegt sich auf eine altmeisterliche Malmethode. In seinen Bildern treten unauflösbar realistische und phantastische Sichtweisen, naturalistische und traumartige Perspektiven auf. Er ist ein halluzinatorischer Zeichner. Nach 1945 wiederholen sich die Motive häufig. Zu seinem umfangreichen graphischen, malerischen und plastischen Werk gehören denn auch Porträts, religiöse Bilder, Buchillustrationen, Objekte, Schmuck, Bühnenbilder. Er veröffentlichte 1944 ' La vie secrète de S. D.; 1968 ' Dalí sagt..'. 1973 erschienen seine gesammelten Essays unter dem Titel 'Salvador Dalí. Die Eroberung des Irrationalen'.

(ek)

(*) Werkverzeichnis:

Salvador Dalí. Das druckgraphische Werk 1924-1980 und Das druckgraphische Werk II Lithographien und Holzstiche 1956-1980 herausgegeben von Michler und Löpsinger München New York 1995
The official catalog of the graphic works of Salvador Dalí by Albert Field authorized by Dalí herausgegeben von The Salvador Dalí Archives New York 1996

(*) Anmerkung:
Literatur-Hinweise sind nicht in Rangordnung zu verstehen, sondern als von der Autorin mitreflektierte Publikationen.
Werkverzeichnisse, bzw. Oeuvrekataloge sind, wenn bekannt, genannt und korrespondieren mit den Angaben, die dem Verzeichnis beigegeben sind.

Letztes Update: 31.03.08;
© Texte von Evi Kliemand, 1998-2004. © by Grafos Verlag AG, 1998-2004

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