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Hans Hartung (1904-1989)

Biographische Notiz

Hans Hartung geboren in Leipzig 1904 - gestorben in Antibes 1989. Wichtiger Repräsentant des französischen Informel und der École de Paris. Seine Studien begannen an den Kunst-Akademien von Leipzig, Dresden und München, ab 1927 besucht Hartung regelmässig Paris, wohin er 1935 übersiedelt. Hartung wird Fremdenlegionär; 1945 erhält er die französische Staatsbürgerschaft. Sein künstlerisches Werk entwickelt sich nach expressionistischen und kubistischen Anfängen zur völligen Abstraktion (1922). Die Linie (beruhend auf einem Blitzerlebnis in der Kindheit) erlangt als impulsive Geste und zeichenhafte Expression enorme Bedeutung, die Linie als Geste und als Fläche wird zum Hauptmotiv seiner Malerei und Druckgraphik - und spiegelt sich auch in den Plastiken. Hartung ist einer der bedeutendsten Künstler seiner Zeit und in Museen im In- und Ausland vertreten. ek

(*) Literatur-Hinweise:
Grafik aus der Erker-Presse Hans Hartung. Lithografien Holzschnitte Linolschnitte. Erker-Verlag St. Gallen 1973;
Jennifer Mundy: Hans Hartung. Works on paper 1922-56. Tate Gallery Publishing in Zusammenarbeit mit der Fondation Hans Hartung und Anna-Eva Bergmann;

Werkverzeichnis:
Rolf Schmücking: Hans Hartung. Das graphische Werk 1921-65, Basel 1990.

(*) Anmerkung:
Literatur-Hinweise sind nicht in Rangordnung zu verstehen, sondern als von der Autorin mitreflektierte Publikationen.
Werkverzeichnisse, bzw. Oeuvrekataloge sind, wenn bekannt, genannt und korrespondieren mit den Angaben, die dem Verzeichnis beigegeben sind.

Letztes Update: 04.06.09;
© Texte von Evi Kliemand, 1998-2004. © by Grafos Verlag AG, 1998-2004

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