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Werner Tübke
Biographische Notiz
Werner Tübke wurde am 30. 7.1929 in
Schönebeck an der Elbe geboren. Liess sich 1948-1950 an der Hochschule für
Graphik und Buchkunst in
Leipzig zum Dekorationsmaler ausbilden. Studierte 1950-1953 in Greifswald Kunsterziehung
und Psychologie. Seit 1972 Professur an der
Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig. Studienreisen nach Bulgarien,
Belgien und in die Bundesrepublik. 1971/72 erstmals Reise
nach Italien. Tübke arbeitet mit Bild-Zitaten, er ist ein gewandter Kopist und
Verwandler, er eignete sich die Formenwelt der Renaissance und
besonders des Manierismus' an und versetzte jene Vorstellungsbilder in seine Zeit. Von der
Inhaltlichkeit her ist seine Malerei der realistischen
Sichtweise verhaftet und von der sozialistischen Kunsttradition geprägt. Wie für
Stelzmann hat das Vielfigurenbild einen grossen Stellenwert,
monumentale, akribische Panoramen und Wandbilder entstehen (Universität Leipzig
1971, Bad Frankenhausen 1976-1988). Die Druckgraphik
widerspiegelt die unglaubliche Versiertheit des Zeichners. Sein untrügliches graphisches
Können weckt entlarvend sarkastische Visionen. ek
(*) Literatur-Hinweis:
Werner Tübke. Gemälde, Aquarelle, Druckgrafik,
Zeichnungen. Gemälde Galerie Neue Meister Dresden 1976, Ministerium für
Kultur der DDR - Dresden, Leipzig, Berlin;
Günter Meissner: Die Kunst Werner Tübkes.
Biographie; Werner Tübke. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst 1992;
Michael Hertz: Der Zeichner Werner Tübke.
Katalog, Bremen 1978;
K. Horst Schulze: Werner Tübke.
Werkverzeichnis der Gemälde. Aquarelle Druckgrafik Zeichnungen Literatur zu Leben
und Werk.
(*) Anmerkung:
Literatur-Hinweise sind nicht in Rangordnung
zu verstehen, sondern als von der Autorin mitreflektierte Publikationen.
Werkverzeichnisse, bzw. Oeuvrekataloge sind,
wenn bekannt, genannt und korrespondieren mit den Angaben, die dem Verzeichnis
beigegeben sind.
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