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Victor Vasarely
(1908-1997)
Biographische Notizen
Victor Vasarely wird am 9. April 1908 in
Péco (Ungarn) geboren. 1925 beginnt er Medizin zu studieren, wechselt jedoch 1927 an
die
Kunstakademie Poldini-Volkmann, Budapest, über. 1928-1929 setzt er seine
künstlerische Ausbildung an der Akademie Mirkely (dem
sogenannten Bauhaus von Budapest) fort. 1930 Übrsiedlung nach Paris, tätig in
der Gebrauchsgraphik.
1936-1944 erste Phase seines freien graphischen
Schaffens: 1938 Periode Denfert, Belle Isle; 1944 Mitbegründer der Galerie Denise
René, Paris;
1947 entscheidet er sich für die konstruktiv geometrische abstrakte graphische Kunst. Ab
1948 entstehen die ersten Reihen als 'Periodes':
Denfert, Cristal-Gordes, Schwarz-Weiss; 1955 Das gelbe Manifest (Kinetik). Zur Graphik und
Malerei fügen sich architektonische Arbeiten,
integrale Farbgestaltung, Tapisserie, Kunstfilme, Design, Plastik und Bühnenbilder. 1961
Übersiedlung von Arcueil nach Annet-sur-Marne; 1962
Beginn der Planetarischen Folklore'. Ab 1964 häufen sich Preise und Ehrungen. Auch
sein künstlerisches und publizistisch-kulturelles Wirken
findet breiteste Anerkennung. Vasarely wird zu einem der populärsten abstrakten
Künstler seiner Zeit. 1971 Eröffnung des didaktischen Museums
Vasarely in Gordes,Vaucluse (das bis 1997 seine Tore dem Publikum geöffnet hielt).
1970/71 Gründung der Vasarely Stiftung. 1972 Gründung
des Vereins der Freunde der Vasarely Stiftung. Es erscheinen Vasarelys Schriften 1947-1969.
1976 Eröffnung des Forschungszentrums Fondation
Vasarely in Aix-en-Provence. Bemühungen um Neugestaltung der Städte.
Eröffnung eines Museums Vasarelys in Péc (Ungarn). 1982 eines
Vasarely-Zentrums in Oslo. Vasarely stirbt hochbetagt am 15. März 1997 in seinem
Atelier in der Nähe von Paris. Ein Teil seines künstlerischen
Werkes wird (bis 1997) von der Vasarely Stiftung verwaltet.
(*) Literatur-Hinweis:
Katalog Fondation Vasarely, Aix-en-Provence;
Victor Vasarely. Monographie in 4 Bd. Griffon
Verlag Neuchâtel;
Victor Vasarely. Farbstadt 1977 , Bruckmann
Pantheon Edition.
Referenz-Katalog:
Victor Vasarely. Bilder und Graphik 1930-1985.
Katalog Wiesloch 1986
(*) Anmerkung:
Literatur-Hinweise sind nicht in Rangordnung
zu verstehen, sondern als von der Autorin mitreflektierte Publikationen.
Werkverzeichnisse, bzw. Oeuvrekataloge sind,
wenn bekannt, genannt und korrespondieren mit den Angaben, die dem Verzeichnis
beigegeben sind.
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